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Bundesstadt Bonn

Philosophenring ab 14. Februar für Amphibien-Wanderung gesperrt

Frösche, Kröten, Salamander und Lurche begeben sich voraussichtlich in den kommenden Tagen aus ihren Winterverstecken in die Geburtsgewässer, um Eier abzulegen. Auf ihrem Weg müssen die Amphibien oft stark befahrene Straßen überqueren, auch den Philosophenring auf dem Heiderhof (Stadtbezirk Bad Godesberg).

Um die Tiere vor Autos und Radfahrenden zu schützen, sperrt die Stadt Bonn ab Freitag, 14. Februar 2025, für etwa acht Wochen einen Teil der Straße. Gesperrt wird der Philosophenring auf 100 Metern zwischen der Fichtestraße und der Nietzschestraße. Die Busse der Linie 613 fahren eine Umleitung. Fahrplaninformationen gibt es unter  www.swb-busundbahn.de (Öffnet in einem neuen Tab).

Amphibien gehören zu den am stärksten gefährdeten Tiergruppen in Europa. In Bonn sind gerade auf dem Heiderhof besonders schutzbedürftige Arten unterwegs: Erdkröten, Spring- und Grasfrösche sowie Teich- und Bergmolche. Sie dürfen nicht gefangen, verletzt oder getötet werden.

Amphibientunnel in Beuel

Schutz erhalten Frösche, Kröten und Lurche auch an weiteren Straßen. An der Pützchens Chaussee in Beuel kommen die Tiere durch einen für sie eingerichteten Tunnel sicher auf die andere Seite. Die Biologische Station Bonn/Rhein-Erft stellt zeitweise wieder Zäune auf, unter anderem an der Oberkasseler Straße in Beuel. Sie halten die Tiere davon ab, die Straße zu überqueren. Die Amphibien fallen in eingegrabene Eimer und werden täglich von freiwilligen Helfenden auf die andere Seite getragen.

Vorsicht auch auf anderen Straßen im Stadtgebiet

Vorsicht ist auch geboten auf dem Finkenberg in der Finkenbergstraße und im Steinbruchweg in Limperich, in der Burghofstraße in Obertholtorf, an der Hauptstraße am Holzlarer See, entlang der Villiper Allee in Röttgen, im Nachtigallenweg in Poppelsdorf und in der Annabergerstraße in Friesdorf.