Begünstigt durch die dauernde Nässe kam es im Bestand zu wiederkehrenden und – trotz mehrfachen Behandlungen – dauerhaften Wurmerkrankungen. Mit Blick auf den schlechten gesundheitlichen Zustand und das Tierwohl mussten alle acht Tiere getötet werden.
Um die Situation dauerhaft zu verbessern, wird die Stadt den Boden aufbereiten und die begonnene Sanierung des Geländes fortsetzen. Das Gehege wurde im vergangenen Jahr so umgebaut, dass die Wildschweine sich künftig abwechselnd in zwei voneinander abgetrennten Bereichen aufhalten können. Dies hat den Vorteil, dass der Boden im gerade nicht genutzten Teilbereich abtrocknen und regenerieren kann. Außerdem werden eine Futterplattform und ein weiterer Unterstand angelegt.
Die Stadt plant, im Herbst Schwarzwild aus anderen Gattern zu übernehmen und einen neuen Bestand aufzubauen, um weiterhin heimisches Wild an der Waldau zeigen zu können.
Das Rot- und Damwildgehege sind von der Sanierungsmaßnahme nicht betroffen. Die Tiere können weiterhin besucht und mit Futter aus den Futterautomaten gefüttert werden.