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Bundesstadt Bonn

Beruf und Familie: Auszeichnung für Bundesstadt Bonn

Die Bundesstadt Bonn wird erneut im Rahmen des Audits „berufundfamilie“ für ihre systematische betriebliche Vereinbarungspolitik ausgezeichnet.

Die Bundesstadt Bonn setzt als Arbeitgeberin erneut ein klares Zeichen für Familienbewusstsein und erhält für weitere drei Jahre das Zertifikat der "berufundfamilie Service GmbH". Dieses gilt als Qualitätssiegel für eine systematische betriebliche Vereinbarkeitspolitik. Nach der ersten Zertifizierung im Jahr 2021 stellte sich die Stadt erfolgreich dem Re-Auditierungsprozess, in dem der Status quo der bereits vorhandenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen überprüft und weitere Angebote entwickelt wurden.

„Ich freue mich sehr, dass die Stadt Bonn erneut als familienfreundliche Arbeitgeberin ausgezeichnet wird. Familienfreundlichkeit ist in der Bonner Stadtverwaltung ein Herzensanliegen. Dabei ist Familie nach unserem Verständnis ein soziales Netzwerk. Sie findet überall da statt, wo Menschen in Lebensbündnissen mit enger persönlicher Bindung Verantwortung füreinander übernehmen. Wir arbeiten ständig daran, dass unsere Mitarbeitenden mit der Stadt Bonn als familienbewusster Arbeitgeberin zufrieden sind und bei ihr bleiben. Ebenso wollen wir als Arbeitgeberin für zukünftige Fachkräfte attraktiv sein“, sagt Oberbürgermeisterin Katja Dörner.

Das Audit „berufundfamilie“ ist ein von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiertes Zertifizierungsverfahren, das Unternehmen, Institutionen und Hochschulen dabei unterstützt, eine familienbewusste Personalpolitik zu gestalten. Für folgende acht Handlungsfelder des „audit berufundfamilie“ wurden Ziele und Maßnahmen entwickelt: Arbeitszeit, Arbeitsorganisation, Arbeitsort, Information und Kommunikation, Führung, Personalentwicklung, Entgeltbestandteile und geldwerte Leistungen, Service für Familien. Die praktische Umsetzung wird von der "berufundfamilie Service GmbH" jährlich überprüft.

Die Stadtverwaltung bietet ihren Mitarbeitenden ein breites Angebot an Möglichkeiten, die eine selbst bestimmte Gestaltung von Familienzeiten einfacher machen. Dazu gehören zum Beispiel Arbeitszeitmodelle, mit denen sich auf verschiedene Lebenssituationen reagieren lässt, Fortbildungsangebote für Teilzeitkräfte, Ausbildung in Teilzeit, eine Care-Anlaufstelle für Mitarbeitende oder ein an Lebensphasen orientiertes Personalentwicklungskonzept.

In den nächsten drei Jahren bis 2027 soll unter anderem an folgenden Maßnahmen weitergearbeitet werden:

  • Gewinnung von Pflegelots*innen zur kollegialen Unterstützung in Ämtern und Abteilungen
  • Entwicklung von Standards für den Onboarding-Prozess in allen Ämtern und Abteilungen
  • Einführung von Supervision/kollegialer Beratung zur Unterstützung von Führungskräften bei Vereinbarkeitsthemen
  • Reflektion der Auswirkungen von mobilem Arbeiten und digitalen Arbeitsformen in allen Ämtern und Abteilungen mit Dokumentation der Herausforderungen sowie Überlegungen zum Nachsteuerungsbedarf
  • Verbesserung der Auffindbarkeit von Informationen über familienunterstützende Angebote und Vorarbeiten zur Einführung einer Mitarbeitenden-App
  • Ausweitung der Seminarangebote zu Führen auf Distanz
  • Fresh-Up-Schulungen nach längerer Abwesenheit für Hard- und Software.

Wie bereits bei der ersten Auditierung arbeiteten wieder mehr als 100 Beschäftigte der Stadt Bonn in einer repräsentativen Mischung an der Weiterentwicklung mit. In verschiedenen Workshops, organisiert auf Initiative der Gleichstellungstelle und des Personal- und Organisationsamtes, entwickelten die Mitarbeitenden die Ziele und Maßnahmen. Weitere Informationen zum Audit „berufundfamilie“  hier (Öffnet in einem neuen Tab).